Klausfeier 08
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Eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier

Der Pfarreisaal der katholischen Kirchgemeinde St.Andreas in Uster war am Samstag, 13. Dezember stimmungsvoll für das traditionelle Weihnachtsfest der Procap-Familie hergerichtet. Ein reich geschmückter Christbaum mit davor aufgeschichteten Päckchen sowie sehr schön dekorierte Tische verbreiteten eine erwartungsvolle Ambiance, als Präsidentin Ursula Rumpf die gegen 100 Anwesenden begrüsste. Ganz besonders hiess sie eine Delegation der Sektion Zürich willkommen. Deren Präsident Ernst Nodari richtete einige sympathische Grussworte an die Festgemeinde.

Sodann wurden Weihnachstlieder angestimmt, von Patrick Senn wirkungsvoll am Klavier begleitet. Aber schon bald war das Glöcklein zu hören, das den Klaus mit Knecht Ruprecht ankündigte. Mit schwerem Schritt stapften sie durch Saal, worauf sich schon eine Teilnehmerin meldete, um ein Samichlausen-Sprüchlein aufzusagen und gleich noch eines dazugab.

Der Klaus klappte dann sein grosses Buch auf und erzählte die Geschichte vom Engel der letzten Nacht. Sie handelte von einer Mutter und ihrem einzigen Sohn, die sich vor Jahren im Streit getrennt und seither nie mehr getroffen hatten. Doch, da erhielt der unterdessen in Übersee lebende Sohn eines Tages einen Anruf seines Jugendfreundes. Die Mutter sei todkrank und würde so gerne ihren Sohn noch einmal sehen, bevor sie sterbe, teilte er mit. Im ersten Anflug alter Bitterkeit lehnte der Sohn ab, liess sich dann aber doch umstimmen und machte sich sofort auf die Reise. Seinem Freund trug er aber auf, der Mutter nichts zu sagen, denn es sollte eine Überraschung werden.

Mit dem Flug klappte nicht alles, wie es sollte. Der Sohn sass in Florida fest und musste seinem Freund mitteilen, dass er mit starker Verspätung ankommen werde. Der Freund vernahm jedoch, dass die betagte Frau die Nacht wahrscheinlich nicht mehr überleben wird. In seiner Not griff er zum Telefon, rief die Frau an und gab sich als ihr Sohn aus, der mitteilte, dass er auf dem Weg zu ihr sei, um Frieden zu schliessen. Am folgenden Tag, als der Sohn auf dem Flughafen von seinem Freund abgeholt wurde, musste dieser ihm die Nachricht vom Tod seiner Mutter überbringen. Am Ende waren sie beide froh, dass der Freund so gehandelt hat, so quasi als Engel, der dem Sohn vorausgeflogen ist und der Mutter die frohe Botschaft überbracht hat, die sie zufrieden einschlafen liess.

Der Klaus erhielt viel Beifall für seine schöne Geschichte. Jetzt aber gab es ein ganz schöne Stück Arbeit für ihn und seinen Schmutzli — bis all die Anwesenden ihr Gschänkli in der Hand hielten. Mit grossem Dank und Applaus wurden sie schliesslich verabschiedet, bevor man zum feinen Essen überging, das den Abschluss des Weihnachtsfestes der Procap-Familie bildete.

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für Menschen mit Handicap
Procap
Zürcher Oberland - Winterthur